Fazit Neukaledonien… (2. Juli – 9. Juli 2018)

Neukaledonien ist:

  • ein aus einer grossen und mehreren kleinen Inseln bestehender Staat im Südpazifik (die grosse Insel wird dabei sogar „das Festland“ genannt), welcher als Überseegebiet Frankreichs gilt, und sich – paradoxerweise – innerhalb Europas befindet.
  • ein über landschaftlich wenig unterschiedliche Inseln verfügendes Land: man findet entweder hügelige und waldreiche Gegenden mit roter Erde, oder Küsten mit Stränden fürs Baden. Im Allgemeinen kennzeichnet sich jedoch die Landschaft durch ein tropisches Klima und ein entsprechendes Aussehen. Für Biologieinteressierte bzw. Naturwissenschaftler ist Neukaledonien ein einzigartiger Ort, da hier angeblich die einzigen noch erhaltenen Urwälder vorhanden sind. Auch gewisse Pflanzenarten sind nur hier endemisch und wachsen an keinem anderen Ort. Als Laie nimmt man diese Einzigartigkeit nur minimal oder keineswegs wahr.
  • wettertechnisch unberechenbar! Im Sommer soll es angeblich immer heiss sein, im Winter allerdings immer bewölkt wobei alle 10 Minuten ein anderes Wetter eintrifft: mal regnet es, mal scheint eine heisse Sonne, mal schwitzt man vor lauter Feuchtigkeit. Tag und Nacht ist ein grauenhafter Druck vorhanden, so dass man Kopfschmerzen hat.
  • keineswegs empfehlenswert für Nickelallergiker: hierzulande befindet sich vermutlich die grösste Nickelkonzentration der Welt im Boden und einigen Pflanzen, grosse Nickelminen sind hier zuhause und daher ist die Luft vermutlich auch ziemlich nickelhaltig.
  • ein Land dessen Bevölkerung zwei grosse ethnische Gruppen ausmachen: die Einheimischen und die ausgewanderten Franzosen vom Kontinent. Der Unterschied zwischen den Einheimischen und den Ausgewanderten ist hier – im Gegensatz zu den anderen Überseegebieten Frankreichs im Pazifik – nicht gross, ja teilweise fast nicht wahrnehmbar. Man könnte vielleicht sagen, dass die ausgewanderten Franzosen eher die urbanen Gegenden bevorzugen während die ländlichen Gebiete mehrheitlich von Einheimischen besiedelt sind. Dabei muss man erwähnen, dass es sich bei den Einheimischen nicht unbedingt um die ursprünglichen Inselbewohner handelt, sondern vielmehr um dahin gekommene Melanesier, – heutzutage Kanaken genannt –  welche die ursprünglichen Einheimischen vertrieben bzw. exterminiert haben. (Kannibalismus war bis in den 70er Jahren ein Thema). Daher sind heutzutage nur noch Pseudoeinheimische zu sehen. Man muss ebenfalls sagen, dass mit „Einheimisch“ ein sehr weiter Begriff gemeint ist: während die einen wirklich melanesisch aussehen, gibt es auch einheimische Franzosen zweiter oder dritter Generation, die hierzulande auf die Welt kamen und aufwuchsen, allerdings aussehenstechnisch von einem Franzosen vom Kontinenten nicht zu unterscheiden sind. Trotz dieser Ähnlichkeiten kommt es nicht oft vor, dass die Gesellschaftskreise und Lebensgewohnheiten der zwei ethnischen Gruppen sich überschneiden: es gibt viele Anlässe bzw. Orte, welche nur von den Franzosen besucht bzw. an denen sich nur vereinzelt mal ein Einheimischer verirrt. Also ähnlich, aber doch nicht ganz. Die hierzulande lebenden Franzosen weisen ihrerseits einen gewissen Superioritätsstatus und Stolz auf, allerdings weniger als auf den anderen Pazifikinseln. Vielmehr handelt es sich bei diesen um Personen, welche – wie immer – dem Stress des Kontinentes und dem französischen Wetter entkommen wollten und sich als coole, alternative Persönlichkeiten präsentieren möchten. Sie wollen die Exzentrischen Frankreichs sein und die eigene mit der einheimischen Kultur zu mischen um einen eigenen Stil zu kreieren – dabei scheitern sie kläglich, der neuentstandene Stil ist kein eigenartiger, sondern lediglich eine schlechte und chaotische Mischung zweier Welten.
  • ziemlich eintönig. Hat man eine der Sehenswürdigkeiten gesehen, sieht der Rest plus minus gleich aus. Das Land bietet keine Abwechslung an. Touristenorientiert ist Neukaledonien ebenfalls nicht. Verirrt man sich als homo touristicus in einem der hiesigen Nationalpärke wird man beispielsweise von der Parkangestellten mit der Frage empfangen, ob man zum ersten Mal sei. Bejaht man diese und erkundet sich neugierig nach dem, was es auf den verschiedenen Wanderwegen zu sehen gibt, kommt einem ein gelangweiltes „es ist alles nur Wald, alles sieht gleich aus“ entgegen.
  • bildungstechnisch eine etwas lockerere und angepasste Variante des französischen Schulsystems. Ein guter Abschluss in den französischen Überseegebieten wird als mittelmässig in Frankreich eingestuft.
  • nicht unbedingt eine Wow-Destination falls man bereits andere Pazifik-Insel gesehen hat. Will man Badeferien und Strände, muss man definitiv auf eine der anderen Inseln Neukaledoniens und nicht auf der Hauptinsel bleiben – aber auch diese haben vergleichsweise nur wenig zu bieten.
  • ein Land, in welchem man ziemlich einfach unterwegs ist – vorausgesetzt man spricht etwas Französisch. Ohne Französisch ist man ziemlich blockiert. Die Leute hier sind sich einigermassen bewusst, dass ihre Einsprachigkeit etwas einschränkend ist, geben sich aber trotzdem keine Mühe eine weitere Sprache zu lernen.
  • teuer als Frankreich bis sehr teuer. Für gewisse Dienstleistungen sind an manchen Orten überrissene und nicht gerechtfertigte Preise zu erwarten.
  • ein sicheres Land. Es gibt allerdings Tribus und Gemeinschaften, welche die Selbstständigkeit des Landes von Frankreich fordern und gelegentlich aggressiv werden. Dabei blockieren sie einige Hauptwege, klauen Autos und verbrennen diese mitten auf der Strasse als Zeichen ihrer politischen Unzufriedenheit.
  • ein Land in welchem der ö. V. – abgesehen von Noumea – praktisch inexistent ist. Um in Neukaledonien herumzureisen ist man entweder auf Taxis angewiesen, oder man mietet ein Fahrzeug.
  • nicht unbedingt eine Reise wert. Will man eine abgelegene Traum-Pazifik-Insel erleben, ist man hier definitiv am falschen Ort.

 


 

Noua Caledonie este:

  • un stat alcatuit dintr-o insula mare (numita de altfel si „continent“ si cateva insule mici in Pacificul de Sud care de fapt este un teritoriu francez de peste mari facand astfel parte – in mod paradoxal – din Europa.
  • o tara cu niste insule nu foarte diferite din punct de vedere al reliefului. Aici se gasesc ori zone deluroase bogate in paduri si cu pamantul caracteristic de culoare rosie, ori zone de coasta cu plaje si stranduri. In mod general peisajul se caracterizeaza printr-o clima tropicala si o aparenta pe masura. Pentru cei pasionati de biologie si cercetatorii din acest domeniu Noua Caledonie este un loc unic, avand in vedere ca acestaeste – pare-se – singurul loc din lume in care mai exista adevaratele paduri ancestrale. De asemenea anumite plante care se gasesc doar pe teritoriul Noii Caledonii sunt foarte interesante pentru experti, in timp ce pentru laici aceste aspecte nu sunt deloc ceva usor de perceput.
  • din punct de vedere climatic foarte imprevizibila. In timp ce vara se pare ca este tot timpul canicular, pe timpul iernii vremea se schimba complet la fiecare 10 minute: ba este innorat, ba ploua torrential, ba este canicular de cald, ba intr-atat de umed incat iti curg siroaie de transpiratie pe frunte. Indiferent de anotimp in Noua Caledonie este tot timpul o presiune atmosferica enorma care iti da dureri de cap.  sezonul de ploaie este singurul care se resimte din cand in cand. Desi ploua aproape in fiecare zi, precipitatiile ating cote mult mai mari in sezonul de ploaie, fapt care duce la o umiditate extrema.
  • nicidecum o destinatie recomandata pentru persoanele alergice la nichel. Noua Caledonie este probabil locul cu cea mai mare concentratie de nichel in pamant si in anumite plante, aici existand o sumedenie de mine care traiesc din aceasta resursa naturala. Datorita acestui fapt aerul are si el la randul sau o concentratie mai ridicata in nichel decat in alte locuri, fapt pe care alergicii il resimt foarte rapid.
  • o tara a carei populatie este alcatuita din doua mari grupuri etnice: bastinasii si imigrantii francezi de pe continent. Diferentele intre localnici si francezii veniti aici nu sunt atat de mari precum in alte teritorii franceze de peste mari din zona Pacificului, adeseori chiar insesizabile. Poate s-ar putea generaliza ca francezii veniti aici prefer in general zonele urbane in timp ce zonele de la tara sunt populate doar de catre bastinasi. Ceea ce trebuie mentionat este ca termenul de bastinas nu se refera la primii locuitori ai acestor meleaguri, ci mai degraba la melanezienii veniti ulterior – astazi cunoscuti sub termenul de kanak – care i-au alungat respective exterminat pe cei de aici.(sa nu uitam totusi ca aici canibalismul a disparut abia in anii 70) De aceea in ziua de astazi localnicii sunt doar niste pseudo-localnici. Mai mult decat atat, termenul de localnic trebuie probabil inteles intr-un sens si mai larg: in timp ce unii dintre ei chiar arata a melanezieni cu fizionomii ca atare, exista si francezi de a 2-a sau a 3-a generatie care s-au nascut si crescut aici – in concluzie se numara prin randurile localnicilor – insa pe care nu ii deosebesti deloc de imigrantii francezi veniti de pe continent. In ciuda acestor similaritati se poate constata in nenumarate cazuri ca cele doua lumi totusi nu se amesteca, obiceiurile si stilul de viata al acestor doua grupari etnice fiind totusi diferite: exista multe evenimente si locatii frecventate doar de catre francezi, in care poate din an in pasti se mai rataceste cate un localnic. In concluzie: cele doua lumi sunt asemanatoare si totusi parca nu. Francezii care traiesc pe aceste meleaguri afiseaza la randul lor un oarecare aer de superioritate si aduc cu ei o anumita mandrie, insa de data aceasta mult mai putin decat pe alte teritorii de peste mari din Pacific. Mai degraba ar putea fi calificati drept persoane care – ca si in celelalte teritorii franceze de altfel – au dorit sa fuga de stresul sic lima de pe batranul continent si vor sa se afiseze aici drept persoane cool si alternative. Parca doresc sa fie excentricii Frantei si sa combine propria cultura cu cea locala pentru a-si crea un nou stil propriu – lucru unde rateaza insa in stil mare, noul stil creat nefiind unul unic ci doar o harababura haotica si deloc reusita iesita din amestecul celor doua lumi.
  • destul de monotona. Daca ai vazut un punct de interes touristic, le-ai cam vazut pe toate, restul nefiind foarte diferite. Tara nu ofera nici o varietate. In plus, Noua Caledonie nu este deloc orientata spre turisti. In cazul in care – spre exemplu – un exemplar rar de homo touristicus se rataceste prin unul din parcurile nationale de aici, acesta este intampinat de angajata parcului cu intrebarea daca se afla la prima sa vizita. Ei bine, daca homo touristicus raspunde afirmativ si incearca sa se informeze curios despre posibilitatile de drumetie prin parc respective peisajele acestora, acelasi angajat ingana cu o voce plictisita: „peste tot este doar padure, totul arata la fel.“
  • din punct de vedere al nivelului educational o varianta mai relaxata si adaptata a sistemului scolar francez. Un bacalaureat cu rezultate extraordinare in toate teritoriile francize de peste mari este doar un nivel mediocru in Franta.
  • o destinatie turistica mediocra. Locurile nu te lasa deloc masca prin frumusetea lor. In cazul in care cineva doreste sa faca o vacanta la plaja trebuie sa paraseasca insula principala si sa ajunga pe alte insule ale Noii Caledonii, insa nici acestea la randul lor nu vor sti sa impresioneze. Noua Caledonie este departe de a fi o perla a Pacificului.
  • o tara in care se calatoreste usor – pornind de la premisa ca le rupi cu franceza. Desi oamenii de aici sunt constienti de faptul ca vorbind doar o singura limba sunt oarecum limitati – si totusi nu isi dau deloc silinta sa invete alta.
  • foarte scumpa, mai scumpa decat Franta continentala. Pentru anumite servicii si produse preturile sunt mai mult decat nerusinate si deloc legitime.
  • o tara sigura. Exista din cand in cand conflicte provocate de triburile si comunitatile cu idei separatiste, care cer de mult timp independenta si rupture de Franta. Acestea fura autoturisme, blocheaza drumurile principale si ard masinile furate in mijlocul strazii in semn de protest impotriva situatiei politice care nu le este pe plac.
  • o tara in care transportul in comun – in afara de Noumea – este practic inexistent. Pentru a calatori prin Noua Caledonie trebuie sa recurgi ori la taxi-uri ori la inchiriat de masina.
  • o tara care nu merita neaparat sa fie vizitata. Cine vrea sa traiasca experienta de a se afla pe o insula izolata si de vis din Pacificul de Sud are de unde alege, acesta nefiind deloc locul cu pricina.

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