Tokyo… (und einige Tagesausflüge)… (16. Juli – 24. Juli 2018)

Guten Morgen aus Tokyo! Und wir meinen richtig Morgen, da wir bereits um 6 Uhr am Bahnhof sein mussten, um den Zug nach Tokyo nicht zu verpassen. Der Grund für die sehr frühe Aktion: die Schüler der Frau unseres Gastgebers in Tokyo – eine Musiklehrerin – hatten am Mittag eine kleine jährliche Aufführung in ihrer Musikschule, an welcher wir ebenfalls eingeladen wurden. Ok, Zeit mal richtig einheimische Japan-Luft zu schnuppern! 🙂 Nachdem wir unseren Gastgeber – einen spindeldürren, nervösen, japanisch angehauchten Speedy Gonzalez – kennenlernten, wurden wir von diesem höchstpersönlich in die Musikschule seiner Frau eskortiert und es konnte losgehen! Ok, stellt euch das folgendermassen vor: Musik, Trinken und Essen, alles in Einem. Denn es war Mittagszeit, also Essenszeit. Zuerst wurde schön der Magen gefüllt – je nach Präferenz: die einen mit Essen, die anderen mit Bier und Sake – und nachher wurde vorgeführt. Die Hauptakteure bunt gemischt: herzige Kinder, welche – je nachdem – mit mehr oder weniger Selbstvertrauen ihre ersten Fähigkeiten im Klavierspielen zur Schau stellten und sich auf die darauf zur Belohnung erhaltenen Plüschtierchen freuten; alte Hasen, welche französische Chansons mit der gleichen Aussprache sangen, wie der ehemalige rumänische Präsident als er Englisch sprach; junge Leute, welche a capella auftraten und die Noten sehr modern vom Natel-Bildschirm ablasen und dort verirrte Europäer, welche vor dem Auftritt vor Lampenfieber in Tränen ausbrachen. Kurz und bündig – um unseren Gastgeber zu zitieren: eine Freak-Show! 🙂

 

 

Nach einem ersten Morgen, an dem wir ausschlafen konnten – ach ja, gute Nachricht: die Tokyo-er Gastgeber sind die etwas langfristigere Lösung: wir durften je 4 Nächte bei einem bleiben! – wollten wir – was sonst! – das sehen, wofür Japan sehr berühmt und Tokyo ein Mekka sein soll: Roboter, heilige Stätte für Gamer, Manga- und Anime-Comics besessene, Paradies der Elektronik-Shops mit jeglichem Angebot: von hochwertigen Produkten bis hin zu unvorstellbarem Schrott und DER Ort für verrückte Themen-Cafés. Also ab ins Akihabara Electric City. Unsere Neugierde wurde in sämtlichen Punkten gesättigt, ausser im Bereich Roboter. Heilige Stätte für Gamer: ja, durchaus! Die unvorstellbarsten Gaming-Anlagen auf mehreren Stockwerken mit den verrücktesten Spiel-Automaten sind ein Augenfang für Neulinge wie wir: von eleganten Anzugträgern in ihrer Mittagspause bis hin zu kindisch angezogenen jungen Frauen, das vom Gamen besessene Publikum lässt keine Wünsche offen. Manga- und Anime Besessene kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten: tausende Exemplare von den bizarrsten Publikationen findet man in jedem zweiten Laden: von harmlosen, herzigen Kinder-Geschichten zu kitschigen Stories und echten Porno-Bänden mit Manga-Figuren… diese Welt ist definitiv eine japanische Einzigartigkeit! Elektronik-Shops mit einem unglaublichen Angebot: von Top zu Schrott – here we are! Man kann im gleichen Laden 1-USD made in China batteriebetriebene Hand-Ventilatoren kaufen und eine Hasselblad- oder Leica-Profikamera in Wert von 30.000 USD in der Hand halten. Verrückte Themen-Cafés gefällig? – einfach der Hauptstrasse entlang laufen: die verkleideten Japanerinnen, welche dafür werben, werden euch den Weg schon zeigen. Etwas Katzenliebe nötig? Ein klarer Fall für den Besuch des Cat-Cafés, in dem man einfach Katzen streicheln kann während man zufrieden aus der Kaffeetasse schlürft. Einfach eine verrückte Welt! Wie gesagt, alles was das Herz begehrt, ausser Roboter! Achtung: wer nach Japan – oder gezielt nach Akihabara reist in der Hoffnung ein völlig automatisiertes Land zu sehen und von Robotern an jeder Strassenecke begrüsst zu werden, der lebt in einer Seifenblase. Entgegen des allgemein verbreiteten Eindruckes, ist dies in Japan nicht der Fall. Roboter sind äusserst spärlich anzutreffen und man muss diese sogar suchen. Was macht man dann, wenn man auf Roboter-Suche geht und keine findet? Man spielt halt bei den Slot-Maschinen, bis einen neuen Reisegefährten gewinnt: es ist mir eine Ehre unseren neuen Begleiter vorzustellen! 🙂

 

 

Am nächsten Tag war es wieder mal an der Zeit einen Tagesausflug zu unternehmen – also gingen wir zum sogenannten Snow Monkey-Park in der Nähe von Nagano. Der Park sollte vor allem im Winter sehenswert sein, da die sich in einem natürlichen Jacuzzi verwöhnenden Affen eine Seltenheit darstellen. Diese Affen leben in den Bergen und kommen in der kalten Jahreszeit jeden Morgen hinunter ins Tal um sich hier in den Thermal-Teichen aufzuwärmen – ein sog. Affenspa soll es sein. Nun ja, natürlichen waren wir wieder mal zur falschen Zeit am richtigen Ort – die Affen konnten wir aber trotzdem sehen. Leider mieden sie nun eher das Wasser, da ihnen darin bei dieser Hitze eher ein Kreislauf-Kollaps drohte. 🙂 Eine gute alte Bekanntschaft sahen wir dafür – unerwartererweise – dort. Hmmmm, möchtest du Cristine einen Affen schenken oder war es dein Zwillingsbruder Reto? 🙂 Auf dem Rückweg machten wir – trotz der von der Hitze verursachten Trägheit – doch noch in Nagano halt und sahen uns das gemütliche – für japanische Verhältnisse – kleine, für uns jedoch grosse Städtchen an. Hier einige Bilder davon:

 

 

Und da kam – endlich der Tag, an welchem wir einem Roboter begegnen würden! Danke Honda für die minimale Rettung des japanischen Rufes! Wie bereits erwähnt, ist Japan in gewissen Bereichen etwas überbewertet. Genau das Gleiche ereignet sich mit den viel umschwärmten und hochgepriesenen, angeblich allgegenwärtigen Robotern – während eines 8-tägigen Tokyo-Aufenthaltes war die Asimo-Aufführung vom Honda-Roboter die einzige Roboter-geprägte Erfahrung. Hier einige nostalgische und herzige Bilder davon:

 

 

Abgesehen vom üblichen Gastgeberwechsel standen noch der Besuch einiger „verrückten“ und kitschigen Einkaufsstrassen und des – wieder mal hochgepriesenen – Hello Kitty Bahnhofes auf unserem Programm. Dieser soll – laut online Beschreibungen – völlig in den Händen der Comic-Figuren sein. An diesem angekommen erblickt man lediglich eine bunte Deckenbemalung und 2 vereinzelte, einfach zu übersehene Figürchen, welche die Fahrplan-Anzeigen schmücken – ansonsten ist es ein ganz normaler Bahnhof. Enttäuschungsfaktor unendlich! 🙁 Da kann nicht einmal der sehr grosse Fischmarkt mit den leckeren Austern das wiedergutmachen! 🙁

 

 

Am darauffolgenden Tag entschieden wir uns eine etwas längere Reise zu unternehmen und wieder mal die hiesigen Züge zu testen – da es zumal der letzte Tag war, an dem unser Abo gültig war. Nun ja, da wäre es mal angebracht das Thema japanische Züge kurz anzusprechen und diese mit den schweizerischen Pendants zu vergleichen. Man kann sich um den Gewinner des Vergleiches dieser zwei Zugsysteme streiten, wir tun es zumindest: während Rafi den japanischen minimal besser findet, bin ich dem schweizerischen treu geblieben. In zwei Punkten sind wir uns aber trotzdem einig: es gibt einen krassen Unterschied zwischen den Verbindungen in den urbanen und ländlichen Gebieten. Während es in den Städten überwältigend viele Anschlüsse gibt, ist das ländliche Streckennetz etwas vernachlässigt und dem japanischen Ruf sicher nicht gewachsen. Und Nummer zwei: das Ticket-Verkaufssystem ist landesweit zum Kotzen! Eine Übersicht fehlt, Digitalisierung ist kein besonders vertrauter Begriff und automatisierte Systeme gibt es nur wenige. Einheimische bestätigen einem das, was man während eines hiesigen Aufenthaltes feststellt: Japan ist in Sachen Digitalisierung und informatische Optimierung um Welten dem Vorurteil hintendrein. Ja, es ist ernst gemeint! So fortgeschritten sie in Mechanik und Robotik sein mögen, so viel haben sie noch in weiteren technischen Bereichen auf- und nachzuholen. Ausserdem werden online viele Sachen zu übertrieben beschrieben, so dass man hier mit sehr grossen Erwartungen ankommt, denen die Realität keineswegs gewachsen wird. Und bevor alle Zugbegeisterte noch nachfragen: nein, japanische Züge fahren nicht auf die Sekunde genau pünktlich ab und nein, es gibt keine Bahnhöfe mit Sekundenzählern. Japanische Züge haben sehr wohl Verspätung – minimale, so wie schweizerische, aber durchaus kein Einzelfall, vor allem wenn jemand Lust hat den Morgenverkehr zu beeinträchtigen indem er oder sie vor den Zug springt. Deswegen schauen einige Männlein aus dem Fenster bei der Ein- und Ausfahrt eines Zuges in und aus dem Bahnhof – Ehrenwort, die Fotos sind aktuell, aus dem 21. Jahrhundert! – um sicherzustellen, dass keiner – aus Versehen – ohnmächtig wird auf den Gleisen!

 

Aber zurück zu unserem Vorhaben: der lange Tagesausflug. Da wir bisher nur Städte und urbane Gegenden gesehen hatten, hatten wir mal Lust die etwas ländlichere und naturreichere Seite Japans zu erleben. Daher entschieden wir uns nach Ginzan Onsen zu gehen. Ginzan Onsen ist ein kleines idyllisches Örtchen, vor allem als Winter-Thermal-Kurort bekannt. Da kann man noch einen Hauch vom alten Japan erleben und die ansonsten meistens verloren gegangene Architektur bewundern. Und siehe da, genau dann, wenn man die Hoffnung aufgegeben hat, läuft einem ein spazierender Robocop über den Weg! 🙂

 

 

An unserem letzten Tag in Tokyo schlenderten wir nochmal durch die Gassen – oder vielleicht lieber gesagt durch die Metrostationen – der Stadt und schauten uns noch einige Wolkenkratzer an. Mit einem etwas bitteren Nachgeschmack verabschieden wir uns von der Stadt, von der wir eigentlich viel mehr erwarteten. Ach, ja – vielleicht wäre da doch noch etwas, was wir zwar nicht erwarteten und trotzdem geschah: Fuji reparierte unsere (noch in Garantie seiende) Kamera – wenn wir diese schon auf Schmuggler-Art und Weise durch so viele Flughäfen bis ins Vaterland schleppten. Schlussfolgerung… Nikon’s Ende naht. Patric, die Auktion ist somit eröffnet, wir nehmen Angebote entgegen! 🙂

 

 

Morgen ist es an der Zeit einen Schlussstrich zu ziehen und die japanische Welt zu verlassen. Wir kamen hier voller – von der Aussenwelt und dem allgemein weltweit geltenden Bild – verursachten Erwartungen – ob diese hoch oder nicht so hoch angesetzt waren, sei dahingestellt. Die Realität belehrte uns eines Besseren, brachte uns ernüchternd bei, dass man sich doch immer selber eine eigene Meinung bilden muss und nicht allem Glauben schenken sollte, was von X oder Y behauptet wird. Das Schöne beim Reisen ist jedoch, dass es nie eine schlechte Erfahrung gibt – denn auch die etwas weniger guten darunter sind eine persönliche Bereicherung. Japan war keineswegs schlecht, allerdings ganz anders, als wir – und vermutlich ihr alle – es uns vorgestellt hatten. Zum Glück aber bereisten wir es, um dies festzustellen! 🙂

 


 

Buna dimineata din Tokyo! Si chiar ca de dimineata fusa, avand in vedere ca noi deja la ora 6 ne aflam la gara urcandu-ne in trenul spre Tokyo. Motivul pentru actiunea atat de matinala? Elevii sotiei gazdei noastre din Tokyo – o profesoara de muzica – sustineau in ziua respectiva la pranz un mini recital anual in cadrul micii ei scoli de muzica iar noi fuseseram invitati. Ok, se pare ca venise vremea sa respiram un pic de aer local! 🙂 Dupa ce l-am intalnit pe gazda noastra – un fel de Speedy Gonzalez slab ca lujerul de fasole, agitat ca si un val-vartej si cu un oarecare iz japonez – am fost escortati de acesta personal pana la locul cu fapta. Ok, ia imaginati-va voi urmatoarele: muzica, bautura si haleala – trei in una! Caci doar era ora pranzului, adica ora mesei. In consecinta, prima data a fost umplut stomacul – dupa preferinta si plac: unii cu de-ale gurii, altii cu bere si sake – si abia dupa aceea a urmat spectacolul. Protagonistii: o trupa pestrita si diferita. Pe de o parte copii dragalasi care – unii cu mai multa, altii cu mai putina incredere de sine – si-au prezentat abilitatile in ale pianului si se bucurau deja inainte de jucaria de plus pe care stiau ca o vor primi drept recompensa; pe de alta parte cai batrani care au cantat sansonete franceze cu pronuntia lui Iliescu vorbind engleza; oameni tineri care au incercat sa formeze un cor a capella si de moderni ce erau citeau notele nu de pe o partitura ci de pe ecranul celularului si last but not least exemplare europene ratacite pe acolo care au izbucnit in hohote de plans inaintea show-ului din cauza emotiilor. Pe scurt si la obiect – ca sa-l citam pe gazda noastra: un spectacol cu si de oameni dusi cu pluta! 🙂

 

 

Dupa o prima dimineata in care am putut sa ne odihnim mai mult – ah, da, veste buna: gazdele din Tokyo s-au dovedit a fi o solutie mai pe termen lung la problema cazarii noastre, fiecare dintre ei permitandu-ne sa innoptam de 4 ori in propria casa! – am vrut – bineinteles – sa vedem acele lucruri pentru care Japonia este atat de faimoasa si Tokyo in special un fel de Mecca. Si iata lista: unu – nroboti, doi – sanctuarul celor obsedati de jocuri electronice, trei – un alt loc sfant de data aceasta insa pentru celalalt grup de obsedati: si anume fanaticii Manga si ale comics-urilor Anime, patru – paradisul magazinelor de electronice cu produse de tot felul: de la luxul luxului pana la gunoiul gunoaielor si cinci – locul in care existau cafenele tematice care mai de care mai traznite si nebune. In concluzie, destinatia noastra pe ziua respectiva nu avea cum sa fie alta decat asa numitul cartier Akihabara Electric City. Ei bine, curiozitatea ne-a fost satisfacuta in toate privintele, mai putin in ceea ce priveste roboteii. Sanctuar pentru gameri: da, pe deplin! Hale immense, interminabile care se intind pe o sumedenie de nivele cu tot felul de masini de joc care mai de care mai nebune si curioase sunt o priveliste nu tocmai comuna pentru incepatori intr-ale lumii de geeks din Japonia precum noi. De la functionari in costume elegante care isi petreceau acolo probabil pauza de masa pana la fete tinere imbracate – corespunzator cliseului – ca si niste scolarite copilaroase – publicul care gusta aceasta oferta de agreement si distractie era amplu si de toate culorile. Obsedatii numarul doi – si anume fanii inraiti ai stilurilor Manga si Anime – nu aveau nici ei de ce sa se planga: in fiecare al doilea magazine se gaseau mii de exemplare ale publicatiilor cele mai bizare: de la povesti nevinovate pentru copii pana la povestiri unele mai kitsch decat altele si – de ce nu – benzi porno! Manga si Anime cat vedeai cu ochiul – ceva chia runic japonez! Ok, sa trecem la magazinele de electronice cu oferta lor incredibila: de la varf la coada- aici gasesti tot ce iti doreste inimioara, ba chiar mai mult! In acelasi magazin poti cumpara tampenii de ventilatoare mici de mana pentru zile caniculare made in China in valoare de 1 dolar – si poti sa iei in mana un aparat foto Hasselblad sau Leica profesionist in valoare de 30.000 de dolari. V-am trezit gustul pentru cafenele tematice traznite? Nu va faceti griji, ajungem si la ele! Tot ceea ce trebuie sa facem este sa ne plimbam de-a lungul strazii principale si japonezele deghizate in costumatii care mai de care mai bizare va vor indica drumul spre intrari. Duceti cumva lipsa de ceva afectiune pisicoasa? Ce mai asteptati, e clar ca trebuie sa intrati intr-un Cat-Café, in care puteti tot mangaia pe pisici cat vreti in timp ce va sorbiti cafeaua. O lume de-a dreptul nebuna! Dupa cum am spus, tot ce va si ne-a dorit inimioara, in afara de robotei! Mare atentie: cine vine in Japonia – sau in mod tintit in Akihabara – in speranta de a gasi aici o tara complet automatizata in care robotii te saluta la fiecare colt de strada, acela traieste intr-un balon de sapun. In ciuda faimei si ale impresiilor pretutindeni raspandite, realitatea in Japonia este alta. Robotii sunt prezente foarte rare pe care trebuie sa le cauti cu lumanarea. Ei, si ce faci atunci cand de fapt mergi in cautare de robotei si nu ii afli? De ciuda joci atata la un slot-machine pana cand castigi un nou companion de drum. Este o onoare pentru noi sa vi-l prezentam pe noul nostru membru al echipei! 🙂

 

 

In ziua urmatoare venise din nou vremea sa facem o excursie de o zi si sa iesim din Tokyo, asa ca iata ca ne-am decis sa mergem la asa numitul Snow Monkey-Park in apropiere de Nagano. Parcul zice-se ca este mai cu seama interesant iarna, cand le poti zari pe maimute savurand si delectandu-se intr-un jacuzzi natural. Aceste maimutele traiesc de fapt sus in munti, iar pe timp de iarna coboara in fiecare dimineata pana in vale pentru a se incalzi intr-unul din ochiurile de apa termala de aici – un fel de spa maimuteasca, daca vreti asa! 🙂 Ei, bineinteles ca odata in plus ne-am aflat la momentul nepotrivit in locul potrivit – insa macar am reusit sa le vedem pe maimutele. Din pacate insa acestea au evitat de data aceasta apa, probabil temandu-se ca pe aceasta canicula, daca ar intra in apa aceea calda ar avea un soc termic! 🙂 Insa sa vezi si sa nu crezi, ne-am intalnit aici cu o buna si veche cunostiinta: Reto, vrei cumva sa ii faci cadou lui Cristine o maimutica sau era totusi frate-tu geaman? 🙂 Pe drumul de intoarcere ne-am decis – in ciuda oboselii cauzate de canicula – sa ne oprim putin totusi si in fostul oras gazda al Jocurilor Olimpice: Nagano – un oras (pentru standarde japoneze) mic, insa (pentru noi) totusi foarte mare. Iata cateva imagini din acea zi:

 

 

Si iata ca venise in sfarsit ziua mult asteptata – ziua in care aveam sa ne intalnim cu un robot! Multumim Honda pentru ca ai salvat – un pic de tot – imaginea Japoniei in acest domeniu! Dupa cum am precizat, Japonia este un pic supraestimata in anumite aspect. Exact acelasi lucru se intampla si in legatura cu robotii atat de laudati si ridicati in slavi pe mapamond, roboti care – cica – ar fi atotprezenti pe aceste meleaguri. Ei bine, in decursul sejurului nostru de 8 zile in Tokyo am avut parte de o singura experienta cu iz robotesc: si anume demonstratia lui Asimo, robotelul patronat de Honda. Iata aici niste imagini – as putea spune chiar nostalgice si – dragalase cu acesta:

 

 

In afara de schimbatul de gazda cu care v-am obisnuit deja, pe programul nostru in ultimele zile s-au mai aflat niste strazi comerciale mai traznite si kitsch – tipic japoneze – si mult laudata gara Hello Kitty. Ok, am luat plasa pentru ultima data, promitem! Conform descrierilor, aceasta gara ar fi trebuit sa fie complet in mana acestei figuri de desene animate, o lume aparte. Ei bine, in afara de o portiune de tavan colorata si pictata in leitmotiv Hello Kitty si 2 figurine care – daca nu te chiorasti destul – trec usor neobservate – nici urma de desene animate, ci doar o banala gara normala. Factorul de dezamagire: infinit! 🙁 Nici macar piata de pescari cu fructele ei de mare – si stridiile delicioase – nu a reusit sa repare dezamagirea! 🙁

 

 

In ziua urmatoare ne-am decis sa ne avantam din nou intr-o excursie de o zi ceva mai lunga si sa testam din nou trenurile japoneze – avand in vedere ca era ultima zi in care ne era valabil abonamentul. Aici ar fi momentul oportun pentru a aborda putin subiectul trenuri japoneze si a le compara pe acestea cu cele elvetiene. Cine iese castigator din aceasta comparatie? – pe aceasta tema ne putem certa – ceea ce si facem de altfel: in timp ce Rafi gaseste ca sistemul japonez este un piculet mai bun, eu am ramas fan fidel al celui elvetian. In doua aspecte suntem amandoi de acord: unu la mana – exista o diferenta enorma intre legaturile din mediul urban si cele din zonele rurale. In timp ce in orase si imprejurimile acestora legaturile existente te coplesesc, reteaua din zonele mai de la tara este neglijata complet si nicidecum nu corespund renumelui care i s-a dus (de multe ori pe nedrept ) Japoniei in lume. Si doi la mana – sistemul de vanzare de bilete este unul de te ia cu dureri de cap, de-a dreptul execrabil! O imagine de ansamblu lipseste cu desavarsite, digitalizarea nu este un concept foarte cunoscut aici iar sistemele automatizate sunt o raritate. Localnicii la randul lor ne-au confirmat ceea ce am constatat in repetate randuri pe parcursul sederii noastre aici: realitatea Japoniei este cu mult mai inapoiata decat imaginea preconceputa pe care o avem noi despre ea in privinta digitalizarii si a optimizarii informatice. Pe bune! Pe cat de dezvoltata si fruntasa este intr-ale mecanicii si roboticii, pe atat de codasa este in domeniul ethnic, in care are ce recupera teren, nu gluma! In plus, multe lucruri sunt descrise intr-o maniera exagerata pe internet si in alte surse de informatii, astfel incat ajungi aici cu niste asteptari foarte mari la nivelul carora realitatea nu se ridica sub nici o forma. Si inainte ca toti pasionatii de trenuri sa ne intrebe: nu, trenurile japoneze nu circula la secunda, nu pornesc la secunda exact si nu, nu exista gari in care ceasurile au secundar pentru a arata intarzierile. Trenurile japoneze au si ele intarzieri – chiar adeseori! Da, intarzieri nesemnificative, ce-i drept – la fel ca si cele elvetiene – insa acestea nu sunt o raritate – mai ales cand cineva are chef sa dea peste cap traficul de dimineata si se decide sa se arunce sub tren. De aceea – pozele sunt actuale, de acum din secolul 21! – exista omuletii care se uita pe fereastra trenurilor la sosirea si plecarea acestora din gara sa se asigure ca nu lesina vreunul – din greseala – pe sine!

 

Insa inapoi la intentia noastra: excursia lunga de o zi. Avand in vedere ca pana acum vazuseram doar orase si zone urbane, acum am avut chef sa cunoastem un pic si latura mai de la tara si mai bogata in natura a Japoniei. De aceea ne-am decis sa mergem la Ginzan Onsen. Acesta este un loc idilic, cunoscut in special precum satuc balnear foarte frecventat pe timp de iarna. Aici inca se poate respira un pic de aer cu iz de Japonie veche si admira arhitectura in alte locuri de mult pierduta. Si ce sa vezi: exact cand renuntasesi deja la orice speranta iti taie calea Robocop iesit la plimbare! 🙂

 

 

In ultima noastra zi in Tokyo ne-am mai pierdut din nou pe strazile – sau mai bine zis prin imensele statii de metrou – ale orasului si ne-am mai delectat ochii cu cativa zgarie-nori. Cu un pic de gust amar ne-am luat ramas bun de la orasul de la care – ca sa fim sinceri – asteptaseram mult mai mult. Ah, da – poate ar mai fi un lucru la care nu ne-am asteptat, insa s-a intamplat: Fuji ne-a reparat aparatul inca aflat in garantie – daca tot am venit pana in tara mama cu el in maniera contrabandista prin atatea aeroporturi. In concluzie… lui Nikon i se apropie sfarsitul. Patric, licitatia este deschisa, acceptam oferte!

 

 

Maine este vremea sa tragem linie si sa lasam lumea japoneza in urma noastra. Am pasit pragul acestei tari plini de asteptari – produse ale lumii din afara si ale unei imagini mondial valabile. Este mai putin important daca aceste asteptari erau inalte sau mai putin inalte, cert este ca existau. Realitatea insa ne-a dat o lectie si ne-a invatat pe o cale fara ocolisuri ca trebuie sa iti formezi intotdeauna o parere proprie si nu sa dai crezare spuselor lui X si Y. Partea frumoasa atunci cand calatoresti este insa faptul ca nu exista experiente rele – caci si cele mai putin bune iti servesc drept o crestere personala. Japonia nu a fost nicidecum o experienta rea, insa una complet diferita de cea la care ne asteptam noi – si probabil oricine. Ca norocul insa ca am ajuns pe aici, ca sa constatam acest fapt! 🙂

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.