Fazit Japan… (9. Juli – 24. Juli 2018)

Japan ist:

  • ein Inselstaat, welcher landschaftlich doch ein gewisses Spektrum an verschiedenen Bildern zu bieten hat: Berge, Wald, flache Landwirtschaftsgegenden sowie riesige urbane Konzentrationen. Was vielleicht eher weniger vertreten ist – abgesehen von der Insel Okinawa – sind Strand- und Küstenlandschaften. Im Allgemeinen kennzeichnet sich das Land durch heisse Sommer- und nicht gerade kalte Winter aus. Ein anderes Bild entfaltet sich in den Bergregionen, welche in den Sommertagen erträglichere Temperaturen sowie angenehme Brisen und in den Wintermonaten haufenweise Schnee aufweisen.
  • ein Staat, dessen Bevölkerung sowie Kultur ursprünglich auf die chinesischen zurückzuführen sind. China soll in alten Zeiten eine grosse Gegend in Asien geprägt haben bzw. Chinesen haben sich anno dazumal an vielen Orten niedergelassen und somit die eigene Kultur weitergeführt. Japan – und Korea übrigens – war keine Ausnahme. Das Urgestein chinesischer Kultur und Zivilisation kann aus dem kulturellen Werdegang Japans nicht weggedacht werden. Heutzutage sind diese Aspekte allerdings eher verheimlicht bzw. von den Einheimischen nicht gerne wahrgenommen, da die Japaner nicht unbedingt gut auf ihre Nachbar-Vorfahren zu sprechen sind. Die Ehrlichen unter ihnen geben dies allerdings zu und bekennen sich zur gemeinsamen Herkunft. Dabei muss allerdings erwähnt werden, dass die japanische Kultur sich doch noch – im Nachhinein – auf eigenartige Art und Weise weiterentwickelte und die ursprünglich vermittelten Grundwerte erhielten einen typisch – vielleicht ebenfalls durch den Einfluss anderer Kulturen – japanischen Hauch. Dazu zählen beispielsweise die übertriebenen Höflichkeits- und Respektzeichen, die einem an jeder Strassenecke erwiesen werden. Obwohl diese heutzutage lediglich einen von der Bevölkerung nicht zu hinterfragenden und im Bewusstsein tief verankerten Automatismus darstellen, sind sie trotzdem auf echte Zeichen gegenseitigen Respekts und ebensolcher Wertschätzung zurückzuführen. Dabei muss vielleicht noch geklärt werden, dass diese Gesten sehr hierarchisch bedingt sind, was ebenfalls Vieles über die japanische Gesellschaft aussagt: man erweist lediglich einem überlegenen Wesen solchen Respekt, dem unterlegenen kann man, muss man jedoch nicht.
  • ein Land, in welchem die Einheimischen sehr hilfsbereit sind und – manchmal übertrieben – versuchen zu helfen, auch dann, wenn sie eigentlich keine Ahnung haben. Dabei beschränken sie sich allerdings – trotz der grossen angekündigten Hilfsbereitschaft – lediglich auf das Nötigste, auf das Wesentliche: meistens begleitet ein roboter-ähnliches, abgehacktes Frage-Antwort Gespräch das ganze Geschehen. Sind diese aber in ihrer Zielstrebigkeit bzw. auf ihrem Weg irgendwohin gestört, können sie sehr wohl auch unhöflich sein und einfach – vor sich hin murmelnd – einen wegstossen um sich Platz zu verschaffen. Dies ist uns jedoch nur bei den Velofahrern aufgefallen, welche sich – dummerweise – das Trottoir mit den Fussgängern teilen müssen.
  • nur schein-offen und ganz anders als jedes andere asiatische Land. Diese Schein-Offenheit kommt auch dann zum Schein, wenn man den Einheimischen näher kommt. Ein normales Gespräch kann man nur mit denjenigen führen, die bereits ein wenig gereist sind, die anderen beschränken das Gespräch immer auf das langweilige und abgehackte Frage-Antwort Muster. Eine Empfehlung bezüglich einer sich lohnenden Sehenswürdigkeit bzw. ein Geheimtipp kann man von Japanern komplett vergessen – dies würde heissen, dass sie Initiative ergreifen bzw. kreativ werden und einem etwas vorschlagen müssten, Bereiche die ihnen völlig fremd sind. Diese Initiativ-, Kreativitäts- und Meinungslosigkeit sind es, die ihnen die Eigenschaft der Langeweile verleihen: im Gegensatz dessen, was man – Vorurteilen zufolge – glauben mag, sind die Japaner ein äusserst langweiliges Volk. Man hat das Gefühl, die Japaner seien einer Routine verfallen, aus welcher sie nie herauskommen. Daher reisen sie auch sehr wenig, sie legen täglich die gleichen Strecken zurück und probieren selten Neues aus.
  • ein von Verhaltensregeln geprägtes, ja sogar besessenes Land. Während man sich als Westlicher in anderen asiatischen Ländern – wie beispielsweise China oder Taiwan – sicherlich die dortigen Verhaltensnormen zuerst aneignen muss, da diese sich von der eigenen Kultur dermassen unterscheiden, fühlt man sich trotz möglicher anfänglicher Patzer von den Einheimischen verstanden – vielleicht etwas ausgelacht – aber sicherlich willkommen geheissen. In Japan hingegen stosst man gegen eine Mauer und man hat das Gefühl, es werde von einem erwartet, dass man über diese springt – dabei werden einem (von den Einheimischen) Null Wegweisern oder Referenzpunkte zur Verfügung gestellt. Ja, wenn man dies auf falsche Art und Weise versucht, wird man – zwar nie direkt beleidigt, aber sicherlich – komisch angeschaut und beurteilt. Beispielsweise bedeutet in der japanischen Gesellschaft die Frage: „willst du noch ein Glas Wasser?“ im Rahmen eines Freundestreffens eigentlich „jetzt hatte ich genug von dir, es wäre mal an der Zeit, dass du gehst!“ Dies sollte man – durch die Blume selbstverständlich – verstehen, wird aber diesbezüglich von den wenigsten Einheimischen belehrt – da es vermutlich zu unhöflich wäre! Und dies ist lediglich eines von den Unmengen an solch doppeldeutigen Aussagen, die es zu lernen gilt um den Ansprüchen der japanischen Kultur gerecht zu werden. Alles in Allem fühlt man sich in Japan als Ausländer oberflächlich sehr geehrt und geschmeichelt – da man mit 100 Verbeugungen am Tag begrüsst wird – aber im Grunde genommen viel weniger akzeptiert als in anderen asiatischen Ländern.
  • ein Land, dessen weltweit höchste Suizidrate auf ebendiese Regelstrenge zurückzuführen und mit der Philosophie der Samurai zu erklären ist. Verliert man die Ehre, ist man seinem Platz in der Gesellschaft nicht mehr gewachsen. Bevor dies der Fall ist, übernimmt man selber die Entscheidung sich das Leben zu nehmen. Dieser kulturelle Hintergrund kombiniert mit dem heutigen modernen Stress hat zur Folge, dass das Zugnetz tagtäglich von einem Selbstmord-Vorfall beeinträchtigt wird.
  • eine Kultur, derer Philosophie gar nicht so komplex und unverständlich ist, als wir es uns als Westliche vorstellen. Durch die geographische Lage bedingt, ist den Japanern der Begriff des Neuanfanges sehr wohl bekannt. Ein Land in welchem wöchentlich mehrere Erdbeben zu spüren sind und welches andere Werte auf der Richterskala bereits erlebte bzw. ein Ort, welcher nicht selten von der Wut eines Taifuns betroffen und geschädigt wird, weiss es vom Alten loszulassen und wieder von vorne anzufangen. Dabei würde man meinen, sie würden überhaupt nicht an materiellen Sachen hängen – man würde allerdings falsch liegen. Sie hängen vermutlich sogar mehr daran als wir Westliche, da für einen Japaner alles eine Seele hat, inklusive Gegenstände. Geht einer davon jedoch verloren oder wird er zerstört, wandert dessen Seele in eine andere materielle Form, so dass – trotz Nichtmehrdasein des Materiellen – sie nun in etwas Neuem weiterlebt. Genau diese Einstellung und Denkweise wurde infolge sämtlicher verheerenden Katastrophen auf die Weltanschauung übertragen.
  • ein – zumindest von den Einheimischen so beschrieben – politisch sehr einfach zu steuerndes Land. Aufgrund oben erwähnter Meinungslosigkeit der Bevölkerung fällt es den politischen Lidern äusserst einfach die Massen zu beeinflussen und das Land in die gewünschte Richtung zu lenken. Das USA-Beispiel veranschaulicht dies am besten: obwohl die Amerikaner den Japanern – abgesehen von Naturkatastrophen – das grösste Übel angetan haben indem sie die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki fallen liessen, gilt dies schon längst als vergessen bzw. wurde – abgesehen von den direkt betroffenen Hiroshima und Nagasaki-Einwohnern nie so wirklich aufs Schärfste verurteilt. Der Grund? Abgesehen von der Gewohnheit der Japaner infolge einer – normalerweise (Natur) – Katastrophe alles wieder von Grund aufzubauen, war es das Brot- und- Spiele Verhalten der Amerikaner, welche nachträglich in der Krise-Situation halfen und den meisten Dorfbewohnern Brot – eine japanische Rarität dazumal – spendeten.
  • ein politisch heutzutage demokratisch regiertes Land, in welchem jedoch der Kaiser über weit mehr Macht verfügt als sein Symbolstatus es andeutet. Möchte der Kaiser etwas bewirken, verändern oder erreichen muss er dies lediglich in einer Ansprache ans Volk andeuten – und schon wird gefolgt. Daher erheben heutzutage einige – mit der Regierung unzufriedene Japaner – schwere Vorwürfe an diesen: während er in der Vorkriegszeit sich noch um das Wohl des Volkes bemühte, stünden nun lediglich private Interessen im Vordergrund. Die Tatsache, dass seit dem Ende des 2. Weltkrieges – trotz demokratischer Regierungsform – die gleiche Partei an der Macht ist, ist sicherlich kein Zufall.
  • ein von einer sehr starken Arbeitsmoral gekennzeichnetes Land. Die Japaner verfügen über bloss 2 Wochen Ferien im Jahr – mit etwas Glück vielleicht 3. Das Arbeitsbild ist geprägt von sehr langen Tagen, der Verdienst bleibt hingegen für japanische Verhältnisse bescheiden. Dies hat zur Folge, dass die meisten Leute umso länger arbeiten, um ihren Verdienst zu erhöhen. Die Arbeit ist für viele von ihnen das A und O des Lebens.
  • ein Land, dessen Realität nicht der allgemein im Ausland verbreiteten Meinung übereinstimmt: Roboter sind nicht allgegenwärtig, man muss sie wirklich suchen und wird zum Teil nicht fündig; die Digitalisierung lässt zu wünschen nach; die übermässige Pünktlichkeit und Sekundenzähler an den Bahnhöfen sind nur ein Mythos und das Umweltbewusstsein – trotz hohen Bildungsstandes – ein Bereich, in dem es paradoxerweise ziemlich viel Nachholbedarf gibt.
  • ein Land in welchem die WCs 2 Extreme darstellen: entweder hat man eine automatische, hochmoderne Toilette, die einem den Hintern putzt und sogar trocknet, oder aber man steht vor einem Loch im Boden. Gleichzeitig sind japanische Badezimmer sehr unterschiedlich von unseren: während in einem Badezimmer beides – sowohl eine Badewanne als auch eine Dusche – vorhanden ist, wäscht man sich nie in der Badewanne. Das Ganze passiert ausserhalb dieser.
  • das Land mit dem kompliziertesten ö. V.-System aller Zeiten. Ja, das System gilt – nicht ungerechtfertigt – als eines der besten weltweit – dies beschränkt sich jedoch auf die Anzahl vorhandener Verbindungen und ihre Pünktlichkeit sowie Sauberkeit. Was einen allerdings eher überrascht, ist dass diese Bewertung lediglich für die urbanen Gegenden gilt, die ländlichen Regionen kommen keineswegs in den Genuss so guter Anschlüsse wie in der Schweiz. Das Ticketing-System bereitet einem Kopfzerbrechen, die Struktur und Übersicht fehlt – die Einheimischen bezeichnen es sogar als chaotisch – und der Informationszugang im Fall von Unklarheiten ist nur spärlich gewährleistet. Wer diesbezüglich detailliertere Informationen möchte, der entnehme sie bitte unserer Tipps und Tricks-Seite.
  • ein für Touristen auf der Suche nach den Spuren alter Zeiten und des Traditionellen nicht unbedingt sehr einfach zu bereisendes Land. Die Überbleibsel des alten Japan sind – wenn noch vorhanden – sehr versteckt zwischen aktuellen alltäglichen Strukturen und moderner Architektur. Wenn man Japan bereisen möchte, muss man viel Recherche-Vorarbeit leisten, da einem hier – wie bereits erwähnt – nicht wirklich Tipps gegeben werden – egal ob man privat einen Einheimischen oder im Touristeninformationsschalter fragt.
  • ein Land, in welchem man ziemlich einfach unterwegs ist. Man muss sich allerdings darauf gefasst machen, dass nicht jeder Englisch kann bzw. dass oft Informationen an öffentlichen Orten ausschliesslich auf Japanisch vorhanden sind. Nähert man sich als Nicht-Japanisch-Sprechender einem Einheimischen mit einer Frage, gibt es seinerseits zwei mögliche Reaktionsszenarien: entweder versucht er – trotz der Sprachbarriere – einem zu helfen, oder aber er ignoriert einen und rennt panikartig davon.
  • preislich zu relativieren: während der o. V. sehr teuer ist, sind andere Alltagsbereiche vergleichbar mit Westeuropa und eigentlich weniger kostspielig als allgemein angenommen.
  • ein sehr sicheres Land. Verliert man beispielsweise etwas in Japan – unabhängig vom Wert des Gegenstandes – findet man es meistens wieder. Da können hoch-entwickelte Länder weltweit vermutlich nur schwer mithalten.
  • essenstechnisch sehr vielfältig, allerdings belegt Osaka diesbezüglich klar den ersten Platz. Früchte sind jedoch Mangelware. Diese gehören nicht zum alltäglichen und üblichen Ernährungsplan eines Japaners und werden preislich entsprechend eingestuft. Daher stehen auch die Preise für Fruchtsäfte und Fruchtprodukte in keinem normalen Verhältnis zu den anderen Produkten.
  • sicherlich eine Reise wert. Japan hat einem Vieles zu bieten, man muss Etliches entdecken und sich auf viele regionale Unterschiede freuen, wenn man hier unterwegs ist. Allerdings muss man sich auf einen ziemlich grossen kulturellen Shock gefasst machen – vielleicht sogar noch grösser als in China – und auf die Tatsache, dass die hiesige Realität den Erwartungen nicht entsprechen wird, wenn man mit allzu hohen ankommt.

 

Japonia este: 

  • un stat insular care ofera o gama de peisaje destul de variata: munti, padure, zone de ses destinate agriculturii precum si enorme concentrari urbane. Ceea ce este mai putin reprezentat aici este poate un peisajul de coasta. In general Japonia se caracterizeaza prin veri caniculare si ierni nu tocmai geroase. In zonele muntoase situatia este alta, aici zilele de vara fiind putin mai racoroase si acompaniate de o briza agreabila in timp ce iernile sunt pline de zapada.
  • un stat ale carui populatie si cultura sunt initial de origine chineza. China si-a pus in urma cu veacuri amprenta pe o mare parte a Asiei, chinezii s-au stabilit in diferite teritorii purtand cu ei si mentinandu-si astfel vie propria cultura. Japonia – si Coreea de altfel – nu a reprezentat o exceptie. Piatra de temelie a culturii si civilizatiei chineze nu poate fi stearsa cu buretele din procesul de devenire social-culturala al Japoniei. In ziua de astazi insa, aceste aspecte sunt adeseori musamalizate, localnicii luandu-le nu chiar cu foarte mare drag la cunostiinta pentru ca nu ii iubesc prea mult pe vecinii-stramosi. Cei cinstiti dintre japonezi insa recunosc adevarul si confirma aceasta origine comuna. Bineinteles ca trebuie mentionat faptul ca civilizatia si cultura japoneza s-au dezvoltat ulterior intr-o maniera proprie iar acele valori initiale au capatat – probabil si datorita influentelor din alte culturi – un iz tipic japonez. Printre aceste aspecte se numara spre exemplu gesturile exagerate de politete si respect pe care le primesti la fiecare colt de strada. In ziua de astazi acestea sunt doar un automatism atat de bine ancorat in subconstientul populatiei, incat aceasta nici macar nu le pune la indoiala sau le judeca sensul, insa in vremurile de demult ele au fost adevarate dovezi de respect si recunoastere a valorii aproapelui. Ceea ce trebuie clarificat insa in acest context este faptul ca aceste gesturi sunt conditionate de structura ierarhica foarte puternica – fapt care la randul sau spune multe despre cultura japoneza: un gest de respect il faci doar in fata cuiva superior tie, in fata unei fiinte inferioare esti liber sa il arati, insa nicidecum obligat.
  • o tara in care localnicii sunt foarte saritori si incearca sa te ajute – cateodata in mod exagerat – chiar si atunci cand habar nu au cum. In ciuda acestei naturi saritoare, in momentul in care iti dau ajutorul se limiteaza la strictul necesar: adeseori intregul dialog nu este altceva decat o conversatie sacadata, robotica de gen intrebare-raspuns si nimic mai mult. In cazul in care insa se simt deranjati in drumul lor spre un loc anume, japonezii pot sa fie chiar nepoliticosi si sa te impinga in laturi in timp ce murmura ceva ce numai ei inteleg. Acest lucru l-am constatat doar la biciclistii care – in mod stupid – nu au o banda proprie, ci trebuie sa imparta trotuarul cu pietonii.
  • o tara numai aparent deschisa si primitoare, complet diferita de toate celelalte tari asiatice. Aceasta deschidere doar de forma iti sare in ochi chiar si atunci cand ajungi sa cunosti un japonez si sa comunici cu el pe frecvente mai apropiate. Doar cu cei care au calatorit un pic la randul lor este posibil sa porti o discutie normala, ceilalti limiteaza conversatia intotdeauna la modelul stas, sacadat si plictisitor de intrebare-raspuns. Sa primesti tu o recomandare in legatura cu ceea ce ar merita vazut aici sau vreun sfat in aceasta privinta – de la aceste lucruri poti sa iti iei gandul complet, caci acestea presupun ca japonezii ar trebui sa ia o initiativa sau sa devina creativi – domenii care ambele le sunt complet necunoscute. Aceasta lipsa de initiativa, creativitate si opinie ii transforma intr-o populatie plictisitoare: da, contrar tuturor asteptarilor, japonezii sunt un popor extrem de plictisitor! Ai sentimentul ca au cazut prada si sunt prizonierii unei rutine din care nu ies niciodata. De aceea nici nu calatoresc aproape deloc, in fiecare zi bat aceleasi drumuri binecunoscute la nesfarsit si doar rareori incearca ceva nou.
  • o tara marcata puternic, ba chiar obsedata de anumite reguli comportamentale. Bineinteles ca datorita diferentelor culturale mari, european fiind, daca te afli in tari asiatice precum China sau Taiwan trebuie sa iti insusesti normele locale de comportament. In timp ce in China sau Taiwan insa ai impresia ca esti inteles de localnici – in ciuda micilor gafe pe care le faci la inceput – poate poate se rade un pic de tine, insa in orice caz esti binevenit, in Japonia te lovesti de un zid. Aflat in fata acestui zid, ai impresia ca se asteapta de la tine sa sari peste el, insa nimeni (din localnici) nu iti ofera nici explicatii cum sa o faci, nici puncte de referinta. Daca incerci sa sari peste zid intr-o maniera gresita nu ti se va atrage atentia niciodata in mod direct si nu vei fi jignit, insa cu siguranta privit chioras si judecat. Un scurt exemplu: in societatea japoneza intrebarea: „mai vrei un pahar de apa?“ pusa musafirului de catre gazda inseamna de fapt „na, m-am saturat – acum chiar ca ar cam fi timpul sa mergi acasa!“ Bineinteles ca tu trebuie sa intelegi aceste nuante, insa aproape nici un localnic nu este dispus sa ti le explice – probabil pentru ca ar fi prea nepoliticos! Si acesta este doar una din sumedeniile de afirmatii cu dublu sens care asteapta sa fie intelese si invatate aici pentru ca sa reusesti sa te ridici la asteptarile culturii japoneze. Pe scurt: ca si strain te simti – la un nivel superficial – foarte respectat, onorat si chiar flatat, ca doar esti salutat cu 100 de inchinari pe zi, insa pe un plan mai profund te simti mult mai putin acceptat decat in alte tari asiatice.
  • o tara a carei rate de suicid – cea mai ridicata din lume de altfel – se explica prin tocmai aceasta strictete de reguli si prin filosofia samurailor. Daca iti pierzi onoarea nu mai esti vrednic de locul tau in societate. Pentru a evita acest lucru, decizi tu singur sa iti iei viata inainte. Acest fond cultural combinat cu stresul modern au drept consecinta faptul ca reteaua de trenuri este zilnic afectata de cate un caz de suicid.
  • o cultura a carei filosofie nu este chiar atat de complexa si greu de inteles pe cat ne inchipuim noi ca vestici. Datorita pozitiei geografice expuse, japonezii cunosc foarte bine conceptul de „nou inceput.“ O tara in care saptamanal se resimt cel putin doua cutremure – si care a avut de-a face cu alte valori pe scala Richter decat suntem noi obisnuiti – respectiv un loc care adeseori este lovit de furia unui taifun si distrus de acesta – ei bine, o asemenea tara stie sa renunte la ceea ce a fost vechi si sa o ia din nou de la inceput. Daca este sa judeci asa, ai spune ca japonezii sunt mult mai putin legati de lucruri materiale decat noi – insa ai gresi: probabil ca sunt mult mai legati de acestea, avand in vedere ca pentru ei totul are un suflet, inclusiv obiectele. In cazul insa in care unul dintre aceste obiecte se pierde sau este distrus, sufletul acestuia se muta si isi cauta o noua forma materiala. In acest fel – desi partea materiala in sine nu mai exista – sufletul continua sa traiasca in ceva nou. Aceasta mentalitate a fost transpusa in urma oricarei catastrofe naturale la scala mare, influentand astfel viziunea asupra vietii.
  • o tara care – precum afirma localnicii – este foarte usor de condus si manevrat din punct de vedere politic. Datorita lipsei de opinie mentionate mai sus, pentru liderii politici este foarte usor sa influenteze masele si sa conduca tara in directia dorita. Exemplul cu SUA este mai mult decat graitor: desi americanii le-au cauzat japonezilor cele mai mari daune posibile – in afara de catastrofele naturale la care acestia sunt expusi tot timpul – aruncand bomba atomica peste Hiroshima si Nagasaki, acest fapt este de mult uitat, ba si mai grav chiar: nu a fost niciodata judecat foarte aspru (decat de cei direct afectati respectiv de locuitorii celor doua orase in cauza). Motivul? In afara de obisnuinta japonezilor de a renaste din cenusa in urma unei catastrofe (de regula naturale), ceea ce a convins a fost comportamentul gen paine si circ al americanilor. Acestia au ajutat in situatia de criza aparuta imediat dupa bombardament si le-au dat localnicilor paine – o raritate in Japonia pe vremea respectiva, painea nefiind un produs care facea parte din regimul alimentar local.
  • o tara in care sistemul de guvernare in ziua de astazi este unul democrat, insa in care imparatul inca detine mult mai multa putere decat lasa de inteles statutul sau doar simbolic. In cazul in care imparatul doreste sa miste ceva, sa schimbe o anumita directie de mers politica sau sa atinga niste scopuri, este suficient sa bata apropouri si sa sugereze ideile dorite intr-un discurs catre popor – si acesta il urmeaza ca si o turma. De aceea unii japonezi care nu sunt multumiti de guvern ridica niste acuzatii grave la adresa imparatului, care in vremea dinaintea razboiului inca se preocupa de binele tarii, acum insa doar de interesele proprii. Faptul ca de la sfarsitul celui de-al doilea razboi mondial in Japonia se afla tot acelasi partid la guvernare in mod sigur nu este intamplator si spune si el multe!
  • o tara marcata de o morala de munca foarte puternica. Japonezii au doar 2 saptamani de vacanta pe an – cu putin noroc poate 3. Rutina de lucru se caracterizeaza prin zile enorm de lungi si venit modest, fapt care duce la dorinta tuturor de a munci si mai mult pentru a-si mari castigul. Munca este pentru multi dintre japonezi alfa si omega in viata.
  • o tara a carei realitate nu coincide cu imaginea atat de raspandita in afara: robotii nu se gasesc pretutindeni, ba trebuie chiar cautati – si nici asa nu ii gasesti intotdeauna; digitalizarea lasa de dorit, punctualitatea excesiva si secundarele din gari sunt doar un mit iar constientizarea problemelor mediului inconjurator si comportamentul adecvat pentru a le reduce sunt – in ciuda gradului foarte inalt de educatie – in mod paradoxal domenii in care Japonia are inca destul de multe de invatat si teren de recuperat.
  • o tara in care wc-urile reprezinta 2 extreme: ori ai o toaleta care iti curata fundul automat si ti-l mai si usuca, ori ai o gaura in pamant. In acelasi timp baile japoneze sunt complet diferite de ale noastre: in baie exista in majoritatea cazurilor un dus si o vana, insa in vana nu se intra niciodata pentru a face dus, totul se desfasoara in afara acesteia.
  • tara cu cel mai complicat sistem de transport in comun posibil. Da, sistemul este unul dintre cele mai bune si eficiente din lume, acest calificativ insa se rezuma doar la numarul de legaturi, la punctualitatea acestora si curatenia din mijloacele de transport. Ceea ce surprinde insa, este faptul ca aceasta pozitie fruntasa se bazeaza doar pe imaginea la nivelul zonelor urbane, regiunile rurale nebeneficiind deloc de legaturi atat de bune precum in Elvetia. Sistemul de bilete este unul care iti da dureri de cap, o structura clara si o imagine de ansamblu lipsesc cu desavarsire – pana si localnicii spun ca sistemul este un haos general – iar accesul la informatii in cazul in care ai nevoie de lamuriri sau ai niste intrebari este doar rareori disponibil. Cine doreste informatii mai detaliate in aceasta privinta poate citi rubrica noastra de Tipps und Tricks.
  • o tara nu neaparat usor de vizitat si descoperit pentru turistii in cautarea urmelor din vremurile de demult si ale valorilor traditionale. Ramasitele Japoniei vechi – daca inca disponibile undeva – sunt foarte bine ascunse printre structurile zilnice si arhitectura moderna. Cine doreste sa calatoreasca prin Japonia trebuie sa faca munca de cercetare serioasa inainte de a ajunge aici, caci – precum am mentionat mai sus – nimeni nu iti da aici sfaturi sau recomandari in legatura cu ce si unde ai de vazut – indiferent daca o intrebi pe o persoana pe care o cunosti sau pe un angajat la biroul de informare turistica.
  • o tara in care se calatoreste relativ usor. Trebuie sa fii insa pregatit pentru faptul ca nu toata lumea vorbeste engleza si ca adeseori informatii importante in locuri publice sunt afisate doar in japoneza. Ca nevorbitor de japoneza daca te apropii de un localnic pentru a-i pune o intrebare exista doua scenarii posibile: ori incearca – in ciuda barierei de limba – sa te ajute si sa comunice, ori te ignora cu nonsalanta si chiar incearca sa fuga panicat.
  • o tara ale carei preturi trebuie relativizate: in timp ce transportul in comun este foarte scump, alte aspecte ale vietii cotidiene pot fi comparate foarte usor cu Europa de vest si sunt de fapt mai ieftine decat ai presupune initial.
  • o tara foarte sigura. Daca se intampla cumva sa pierzi ceva in Japonia, exista o mare probabilitate ca acest lucru sa fie regasit – indiferent de valoarea obiectului pierdut. In aceasta privinta probabil ca exista putine tari – fie ele chiar si dezvoltate – care pot tine pasul.
  • din punct de vedere al mancarii o tara destul de variata, Osaka ocupand in aceasta privinta indiscutabil primul loc. Fructele insa sunt un element care lipseste, ele nefacand parte din regimul alimentar normal al unui japonez – fapt pentru care preturile acestora cat si a sucurilor de fructe sunt nejustificat de ridicate in raport cu alte alimente.
  • in mod cert o tara care merita vizitata. Japonia are multe de oferit, te invita sa descoperi o sumedenie de lucruri ascunse si te surprinde cu diferente regionale. Un lucru este insa sigur: cine calatoreste aici trebuie sa se pregateasca pentru un soc cultural destul de mare – poate chiar mai mare decat in China – si pentru faptul ca realitatea de aici nu va corespunde asteptarilor – in cazul in care acestea sunt prea mari.

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